Den Zöllen zu Trotz: Wo jetzt noch Einsparpotenziale im transatlantischen Handel zu finden sind

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Nach der Einigung zwischen der Europäischen Union und den USA im Zollstreit stehen viele Unternehmen vor der Frage, wie es nun mit dem US-Geschäft weitergehen wird.

Auch wenn die EU-Kommission angekündigt hat, dass an weiteren Zollsenkungen gearbeitet wird, müssen betroffene Unternehmen ihre Strategie schon jetzt neu denken. Um zu verstehen, welche Optionen Unternehmen haben, haben wir mit dem Logistikberater und Mitglied unseres Advisory Circles Stefan Schäfer gesprochen.

Ein Beitrag in Kooperation mit expectus GmbH – Beratung für Logistikoptimierung und Kostenreduktion

Neuer Basiszollsatz von 15 Prozent

Die neue Zollpolitik nimmt alle Herkunftsländer ins Visier und sorgt dafür, dass etablierte Ausweichstrategien aus dem Shoring-Bereich unattraktiv werden – lediglich das Offshoring, also das Ansiedeln von Produktionsstätten in den USA selbst, würde die Zollproblematik lösen.

Das dies jedoch häufig kein gangbares Szenario für Unternehmen in Deutschland ist, erklärt Stefan Schäfer, CEO von expectus GmbH und Mitglied des GACC West Advisory Circles, exklusiv für uns das expectus-Prinzip.

Fakt ist: Wer nur auf den Zoll schaut, erkennt höchstens 20 Prozent des Einsparpotenzials. Wer aber die gesamte Supply Chain analysiert, erschließt mehr als fünfmal so viele Optimierungsmöglichkeiten

– Stefan Schäfer

Die neue Realität und ihre Folgen

Folgendes Szenario kommt Ihnen sicherlich bekannt vor: Ein deutsches Unternehmen exportiert Maschinen in die USA. Alles läuft nach Plan – bis eine unscheinbare E-Mail der Zollbehörde eintrifft: Neuer Zollsatz: +15 Prozent, ab sofort.

„Die unausweichliche Folge: Margen schrumpfen, Preise müssen neu verhandelt werden, Aufträge geraten in Gefahr. Der seit Jahren etablierte Modus Operandi ist von heute auf morgen nicht mehr praktikabel – neue Lösungen müssen her“, betont Stefan Schäfer.

Zolltarife: optimieren statt umgehen

Beinahe reflexartig reagieren Unternehmen auf dieses Szenario mit der immer selben Frage: Wie umgehen wir den Zoll? „Unsere Erfahrung zeigt hingegen, dass die bessere Frage lautet: Wie gestalten wir die gesamte Liefer- und Transportkette so, dass der Zollsatz nur einer von vielen Kostenfaktoren ist – und nicht der entscheidende?“, sagt Stefan Schäfer.

Stefan Schäfer ist Chef der expectus GmbH. Die Logistikberatung mit Sitz in Monheim am Rhein und in San Francisco hilft Unternehmen, Einsparpotenziale im transatlantischen Handel zu finden.

Perspektivwechsel: die gesamte Supply Chain im Fokus

Zölle sind nur ein Baustein einer komplexen Kostenarchitektur, die sich aus vielen Stellschrauben zusammensetzt. Zu den wichtigsten Komponenten zählen:

  • Struktur der Lieferkette
  • Incoterms*
  • Verpackungs- und Volumenkalkulation
  • Standortwahl für Lager und Distribution
  • Vertragsgestaltung mit Lieferanten und Kunden

*standardisierte Klauseln über Kosten, Risiko und Sorgfaltspflichten im internationalen Handel, die von der Internationalen Handelskammer (ICC) festgelegt werden.

„Fakt ist: Wer nur auf den Zoll schaut, erkennt höchstens 20 Prozent des Einsparpotenzials. Wer aber die gesamte Supply Chain analysiert, erschließt mehr als fünfmal so viele Optimierungsmöglichkeiten“, unterstreicht Schäfer, der seit mehr als 35 Jahren im Logistikbereich tätig ist.

Wer erst an der Grenze ansetzt, verpasst die größten Einsparpotenziale. Die entscheidenden Hebel liegen vor der Zollabfertigung

– Stefan Schäfer

Das expectus-Prinzip

Exklusiv für die AHK USA – San Francisco stellt Stefan Schäfer das expectus-Prinzip vor, mit dem er sich im Jahr 2000 erfolgreich selbständig gemacht hat:

„Wir kombinieren datenbasierte Simulationen mit strategischem Supply Chain-Design:

  1. Analyse der Ist-Kostenstruktur
  2. Simulation alternativer Szenarien (inkl. Zoll-, Transport- und Nebenkosten)
  3. Umsetzung mit kontrollierter Pilotierung
  4. Vergütung erst bei nachweisbarer Einsparung

Unser Motto dabei: No savings, No fees. Wenn unsere Bewertung kein Einsparpotenzial findet, entstehen Ihnen keine Gebühren. Bei vorhandenen Einsparpotenzialen sorgen wir auch für die Realisierung – das ist unser Versprechen, das natürlich auch für die expectus Inc. – seit 2007 erfolgreich in USA tätig – gilt.

Wer erst an der Grenze ansetzt, verpasst die größten Einsparpotenziale. Die entscheidenden Hebel liegen vor der Zollabfertigung – in Planung, Routenwahl und Struktur der gesamten Lieferkette. In über 150 Audits von Logistik- und Lieferkettenkosten in unserer 25-jährigen Geschichte hatten wir nur einen Fall, bei dem wir keinerlei Einsparpotenziale feststellen konnten.

Wer sie nutzt, gewinnt nicht nur Kosten-, sondern auch Wettbewerbsvorteile.“

Stefan Schäfer ist Mitglied des GACC Advisory Circle. Durch einen branchenübergreifenden Austausch fördert der Kreis ein transatlantisches Ökosystem, das zu zukunfts-relevanten Entscheidungen auf beiden Seiten des Atlantiks führt.

Das Angebot der expectus GmbH

Die expectus GmbH freut sich, gemeinsam mit Ihrem Unternehmen herauszufinden, an welcher Stelle in Ihrer Supply Chain ungenutzte Einsparpotenziale liegen.

Kontaktieren Sie das Team von Stefan Schäfer für ein vertrauliches Erstgespräch: info@expectus.com.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit der expectus GmbH entstanden, dessen CEO Stefan Schäfer Mitglied im Advisory Circle der AHK USA – San Francisco ist.

Über Stefan Schäfer

Stefan Schäfer ist Erfinder des expectus-Prinzips und seit mehr als 35 Jahren in der Logistikbranche tätig. Bis zur Gründung des Unternehmens im Jahr 2000 war er für namhafte Logistikunternehmen in leitenden Positionen in Deutschland und den USA tätig.

Mehr über die expectus GmbH erfahren Sie hier.

Über den GACC West Advisory Circle

Der GACC Advisory Circle bringt Vordenker aus dem Silicon Valley und darüber hinaus zusammen, die mit ihrer Branchenexpertise unsere Programme und Veranstaltungen mitgestalten und das deutsch-amerikanische Ökosystem durch ihre Netzwerke stärken.

Mehr über den Advisory Circle erfahren Sie hier.

10 Responses
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